In seinem Artikel "Warum nicht Koran allein?" ( http://tavhid.de/?p=1323 )geht der Autor der Beantwortung dieser Frage nach - ohne diese jedoch wirklich zu beantworten. Ob dies aus Unkenntnis der entsprechenden innerislamischen Strömung heraus geschieht kann nicht beantwortet werden, doch mit der Argumentation für "Koran alleine" hat seine Auseinandersetzung allenfalls am Rande zu tun und entsprechend widmet er sich einem Argumentationsbereich der auch innerhalb dieser Strömung kritisch betrachtet wird.






Der Islam ist derzeit in aller Munde. Leider nicht deswegen, weil er eine großartige Religion mit einem sehr großen Potential für die Zukunft ist, sondern weil Terroristen und Selbstmordattentäter sein Streben in den Dreck ziehen. Im Showgeschäft würde man zwar sagen, daß schlechte Publicity immer noch besser ist, als gar keine, dennoch ist den Opfern dieser Umsetzung eines Steinzeitislam nicht damit gedient, daß der Islam trotz Negativbild stetig Zulauf durch immer neue Konvertiten erhält....
Der Naturforscher Charles Darwin geriet in im Zuge seiner Forschungen in Gewissensnöte ob der Tatsache, dass Leid existiert. Dies nicht nur unter Menschen, sondern auch im Tierreich. Eine solche Realität erschien ihm und seinem Gottesbild eines liebenden Gottes als innerer Widerspruch und mündet im allgemein bekannten Theodizee-Problem. Er schrieb in seinen Brief an Asa Gray:
Nicht wenige Menschen sind der Meinung, der Koran sei nur ein Abklatsch der Bibel, würde sich an ihrer Fülle an Inhalten schonungslos bedienen, diese dabei jedoch missverstehen und völlig falsch wiedergeben. Der Koran würde damit jedoch seinem eigenen Anspruch nicht gerecht und sich damit letztlich selbst widersprechen.

