Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Zu Islam, Frieden und Friedenmachen (3)

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Wortwurzel und Ableitungen

   Wenn wir uns zunächst auf das eigentlich Selbstverständliche verständigen können, haben wir folgende Ausgangsposition:

   Die Wortwurzel, um die es hier geht, heißt „salima“ und bedeutet „wohlbehalten, unversehrt, sicher sein.“

  Ihr sogenannter IV. Stamm lautet „aslama“, d.h. „verlassen“ u.a., das hier nicht zur Debatte steht, dann aber „sich ergeben, sich hingeben … sich Gott ergeben erklären, Muslim werden, den Islam annehmen…“[79]

   Zu den abgeleiteten Wörtern gehören:

salm: Friede

silm: Friede; Religion des Islam

salam: Frieden

islam: Hingabe (an Gott), Ergebung (in Gott)

al-islam: Religion des Islam

istislam : Unterwerfung, Kapitulation; Ergebenheit, Ergebung , Resignation, Selbstaufgabe. [80]

 

Synonyme

   Festzuhalten ist an dieser Stelle zunächst, daß es für das deutsche Wort „Frieden“ im Arabischen mindestens die drei Formen „salam“, „silm“ und „salm“ gibt. Die arabischen Lexikographen lassen uns wissen, daß es sich bei diesen Wörtern um Synonyme handelt, und folglich gibt auch Wehr in seinem Wörterbuch an, daß alle drei „Frieden“ bedeuten. Im übertragenen Sinn wird „silm“ zudem auch gelegentlich als „die Religion des Islam“ verstanden.

 

Arabische Wörterbücher

   Schon in einem der bekannteren arabischen Wörterbücher „al-mu’dscham al-wasit“ , herausgegeben von der Akademie der Arabischen Sprache Kairo, ist zu lesen:

   „as-salmu: al-islam wa-s-sulhu wa chilaaf al-harb“, auf Deutsch:

Frieden: Islam, und Versöhnung, und das Gegenteil von Krieg“ sowie

   „aslama: inqada, wa dachala fi-din al-islam, wa dachala fi-s-silm“, auf Deutsch:

aslama: er folgte, und er trat in den Islam ein, und er trat in den Frieden ein.“[81]

 

   Entsprechend heißt es in „al-mustalahaat al-’askarijjah fi-l-qur’an al-karim“, einem zeitgenössischen Fachwörterbuch zu militärischen Ausdrücken im Koran:

aslama: er folgte, und er trat in den Islam ein, und er trat in den Frieden ein.” (inqada wa dachala fi-d-din al-Islam wa dachala fi-s-silm).“[82]

 

   Zu den klassischen arabischen Wörterbüchern zählen insbesondere:

 

Al-Dschauhari (gest. 400/1009-10): tadsch al-lugah

as-silm (2:208) ist al-islam“[83]

   Auf diese Quelle hatte vor Smith schon Robson hingewiesen: „Jawhari sagt vergleichsweise wenig, das von Interesse für unseren Zweck ist. Er zitiert eine Ansicht, daß „eintreten in al-silm“ (2:204) bedeutet in den Islam. Dann sagt er, daß salm oder silm sulh (Frieden oder Versöhnung) bedeutet, aber später, als er erklärt, daß aslama bedeutet, daß man in al-silm eingetreten ist, fügt er hinzu, daß al-silm Unterwerfung (istislam) ist.“[84]

   Beide Autoren, Robson und Smith, haben also offensichtlich alle notwendigen Hinweise gesehen, bemerken indes nicht, daß, wenn „aslama“ mit „dachala fi-s-silm“ (eintreten in den Frieden) erklärt wird, „islam“ eben schlicht „Friedenmachen“ bedeutet.

 

Ar-Ragib al-Isfahani (gest. 502/1108-9): al-mufradat fi garib al-qur’an

as-silm (der Friede) ist ein Wort als Gegensatz zu Krieg (harb), und al-islam ist das Eintreten in den Frieden (ad-duchul fi-s-salm), und das ist, daß jeder einzelne von zweien sicher davor ist, daß ihn etwas an Schaden von seinem Gefährten erreicht.“[85]

   Smith zitiert verkürzt: “islam ist Eintreten in as-salm in dem Sinn, daß jeder der in ihn eintritt sicher davor ist, Schaden von seinen Gefährten zu erleiden“[86]

 

   Auch in dem klassischen arabischen Wörterbuch „Lisan al-arab“, Methodik, Umfang und Bedeutung nach Grimms Deutschem Wörterbuch entsprechend, ist die Gleichbedeutung von „silm“ und „islam“ zu entnehmen. Smith hat in ihrer Arbeit diese Passagen ausgelassen:[87]

 

Ibn Mandsur (gest. 711/1214): lisan al-arab

as-silm: al-islam“ (Der Friede: der Islam).[88]

   Robson hat hierzu angemerkt: „Bezüglich „in al-silm eintreten“ wird uns gesagt, daß es Islam und all seine Gesetze bedeutet.“[89] Eine wichtige Spur, die zu der Bedeutung von „islam“ als „Friedenmachen“ führt, hat er ausgelassen. Ibn Mansur erklärt zum Gruß „as-salamu alaikum“ (Der Frieden über euch):

   „Die Araber pflegten sich in der vorislamischen Zeit damit zu begrüßen, daß einer von ihnen zu seinem Gefährten sagte: Guten Morgen! und: Weise den Fluch zurück! und sie sagten: salamun alaikum (Frieden über euch), und das war wie ein Zeichen des Friedenhaltens (al-musalamah) und daß hier kein Krieg sei“. Kurz darauf: „silm und salam sind eins.“[90]

   Konkret zu „islam“ heißt es bei Ibn Mansur: „Und „al-islam“ und „al-istislam“ (das Sich ergeben): al-inqijad (das Folgen)“ sowie zu „aslama“, d.h. er trat in den Frieden ein (dachala fi-s-silm), und das ist das Sich Ergeben (al-istislam).“[91] Näheres dazu noch im Anschluß unter Lane.

 

Az-Zabidi (gest. 1205/1790): tadsch al-arus

Der Friede ist das gleiche wie der Frieden und wie der Islam, und das hier mit Frieden gemeinte ist das Sich Ergeben und das Folgen.“ (as-silm mithlu as-salam wa al-islam wa-l-murad bi-s-salam huna al-istislam wa-l-inqijad).[92]

Der Friede: der Islam“ (as-silm: al-islam).[93]

   Robson sagt nur: „Der einzige bedeutsame Zusatz ist die Anmerkung, daß aslama bedeutet „er trat in den Islam ein, er wurde ein Muslim.“[94]

   Der ansonsten nahezu überall vorkommende Satz „aslama: dachala fi-s-silm“ (er trat in den Frieden ein) scheint hier zu fehlen.

 

   Schließlich lohnt noch ein Blick in das umfassendste arabische Wörterbuch in einer europäischen Sprache: Lane, der sich im Wesentlichen auf „tadsch al-aruus“ stützt, aber zusätzlich noch andere Quellen herangezogen hat, führt unter den verschiedenen Bedeutungen ebenfalls an:

   „silm signifies the making of peace or becoming at peace or reconciled with one another“ (silm bedeutet das Friedenmachen oder Friedenwerden oder Miteinanderversöhnt werden).[95]

 

   Ausführlicher heißt es ebenfalls bei Lane: „aslama signifies he entered into as-silm.“[96] Wie bekannt, bedeutet „as-silm“ Frieden, auch Lane gibt das Wort mit „peace“, d.h. „Frieden“ wieder. Lane zufolge heißt also „aslama“ (in den Islam eintreten) auch „in den Frieden eintreten. Er ergänzt dies noch (wie schon oben Ibn Mansur in lisan al-arab) mit dem Hinweis: „which here means „al-istislam“ [i.e. state of resignation or submission]“[97], wonach also „Eintreten in den Frieden“ hier „al-istislam, d.h. Zustand der Ergebung oder Unterwerfung“ bedeutet. Allerdings beißt sich da sozusagen die Katze in den Schwanz, denn wir hatten bereits oben gesehen, daß „al-istislam“ auch als Synonym für „as-salam“, d.h. für „Frieden“ gilt.[98] So gesehen würde Lanes Hinweis also heißen: „aslama (den Islam annehmen) bedeutet „er trat ein in den Frieden („as-silm“) was hier bedeutet „al-istislam“ (d.h. den Zustand des Friedens)“, was ja sicher auch nicht falsch ist.

   Genau genommen ist „al-istislam“ als Verbalnomen des X. Stammes von „aslama“ nichts anderes als die Reflexivform von „al-islam“, was sich aber schon im Arabischen kaum unterscheiden und im Deutschen praktisch nicht wiedergeben läßt. Man müßte sagen:

aslama = sich ergeben und al-islam = „Ergebung“ (eigentlich „Sichergebung“)

istaslama = sich sich ergeben und al-istislam = „Sich Ergebung“ (eigentlich „Sich-Sichergebung“).

   Abgesehen von der Reflexivform drückt der X. Stamm oft aber auch sich wünschen, etwas für sich wollen und auch um etwas für sich bitten aus. In diesem Fall müßte es heißen:

aslama = sich ergeben

istaslama = sich Ergebung für sich wünschen, wollen, erbitten und „al-istislam“ =  „Wunsch nach eigener Ergebung“ oder „Bitte um eigene Ergebung“.

Man sieht, daß hier nicht alles wirklich zusammenpaßt. Wagt man andererseits den Versuch, die Konvention einmal außer acht zu lassen und setzt für „aslama“ die Bedeutung „er machte Frieden“ ein, ergibt sich ein ganz anderes Bild:

aslama = Frieden machen,

istaslama = für sich Frieden machen, auch: für sich Frieden wünschen, wollen, erbitten,

al-islam = das Friedenmachen,

al-istislam = das für sich Friedenmachen, auch: das für sich Friedenwünschen, Friedenwollen, Friedenerbitten, das Friedensuchen.

   So gesehen paßt dann auch der Hinweis von Lane: aslama bedeutet er trat ein in as-silm (den Frieden), was hier „al-istislam“ bedeutet, (d.h. den Zustand des für sich Friedenmachens oder des für sich Friedenwünschens).“

 

silm“ und „islam“ in der klassischen Koranauslegung

   Ibn Qutaiba (gest. 272/885-6) definiert „al-Islam“ in seinem Buch „Die Auslegung der Schwierigkeit des Qur’ans“ wie folgt:

   „al-islam huwa ad-duchul fi-s-silm, ajj fi-l-inqijad wa-l-mutaba’ah“, auf Deutsch „ al-islam ist das Eintreten in den Frieden, d.h. in das Folgen (al-inqijad) und die Gefolgschaft (al-mutaba’ah).“[99] Als Beleg führt er Sure 4:94 an, und fährt dann fort: „und seinesgleichen ist al-istislam. Es heißt: „sallama fulanun li-amrika wa istaslama wa aslama, ajj dachala fi-s-silm“ jemand hat sich deiner Anweisung  ergeben, und er hat (istaslama) und er hat (aslama) d.h. er trat ein in den Frieden.

   Letzeres, also „aslama“, d.h. er trat ein in den Frieden, erläutert Ibn Qutaiba noch mit entsprechenden arabischen Redewendungen:  „wie es heißt „aschta ar-radschul idsa dachala fi-schita`, wa arba’a dachala fi-r-rabii’ wa aqhata dachala fi-l-qaht.“ – „ … d.h. er trat ein in den Frieden, wie es heißt: „aschta“, er trat ein in den Winter, und „arba’a“ er trat ein in den Frühling, und „ahqata“, er trat ein in die Hungersnot.[100]

 

At-Tabari (gest. 310/923): dschami’ al-bajan ’an ta’wil ajat al-qur’an

Zu Sure 3:19:

salama bedeutet eintreten in as-silm … und es ist al-inqijad (Folgen) durch al-chudu’ (Demut)  und mit Widerstand aufhören.“

   Zunächst erläutert Tabari anhand zweier Zitate aus der arabischen Dichtung den Begriff „din“ (Religion) als „Gehorsam und Demut“ und fährt dann fort: „Und desgleichen ist es mit al-islam, und das ist Folgen (al-inqijad) durch sich Erniedrigen (tadsallul), und das Verb davon ist „aslama“ mit der Bedeutung „dachala fi-s-silm“ (er trat ein in den Frieden), wie man sagt „aqhata al-qaum“, wenn sie (die Leute) in die Regenlosigkeit eintraten oder „arba’u“, wenn sie in den Frühling eintraten, und desgleichen ist es mit „aslamu“, wenn sie in den Frieden eintraten, und das ist Folgen (al-inqijad) durch Demut (al-chudu’) und das Ablassen von Widerstand (al-mumana’ah), und wenn das desgleichen ist,, dann ist die Auslegung Seines Wortes „Die Religion bei Allah ist ja al-islam (der Islam)“: Der Gehorsam, welcher der Gehorsam bei Ihm ist, ist der Gehorsam Ihm gegenüber und Anerkennen seitens der Zungen und der Herzen durch die Anbetung (ubudijjah) und Demut und die Bindung an Ihn durch den Gehorsam in dem, was Er gebot und verbot, und Demütigsein Ihm gegenüber ohne sich Ihm gegenüber für groß zu halten und kein Abweichen davon, ohne Ihm etwas anderes als Mitgott zu geben von Seiner Schöpfung im Gottesdienst und im Gottsein. Und entsprechend dem, was wir hierüber sagten, sagte es eine Schar der Leute der Auslegung.“

   Schließlich zitiert at-Tabari zu Sure 3:19 „Die Religion bei Allah ist ja al-islam (der Islam)“ die vier folgenden Belege, auf die er seine Auslegung stützt:

(1) „ … von Qatada: „Die Religion bei Allah ist ja al-islam (der Islam)“, und al-islam ist das Zeugnis, daß es keinen Gott gibt außer Allah und das Anerkennen dessen, was von Allah gekommen ist, und das ist die Religion Allahs, die Er selbst gegeben hat und mit der Er Seine Gesandten geschickt hat und Seine Ihm Nahestehenden hingeführt hat, und keine andere wird angenommen und keine andere wird belohnt.“

(2) „… von Abu-l-’Aalijah bezüglich Seines Wortes „Die Religion bei Allah ist ja al-islam (der Islam)“, er sagte: „al-islam ist Ausschließlichkeit (al-ichlas) gegenüber Allah allein und Gottesdienst Ihm gegenüber, der keinen Mitgott hat, und Einrichten des Gebets und Entrichten der Armensteuer und die übrigen diesem folgenden Pflichten.“ 

(3) „Junus berichtete mir, er sagte: Ibn Wahb hat uns mitgeteilt, er sagte: Ibn Zaid sagte bezüglich Seines Wortes „aslamna“ (wir sind in den islam eingetreten), er sagte: „dachalna fi-s-silm wa tarakna al-harb“ (wir sind in den Frieden eingetreten, und wir haben den Krieg gelassen).“ 

(4) „ … von Dscha’far bin az-Zubair „Die Religion bei Allah ist ja al-islam (der Islam) das heißt worauf du, o Muhammad, fußt vom tauhid (Ein- und Einzigkeit) des Herrn und des Fürwahrhaltens der Gesandten.“[101]

   Auf die mit (3) gekennzeichnete Belegstelle wird noch einzugehen sein. Smith hat diese und auch die übrigen Belegstellen nicht wiedergegeben, sondern Tabari nur in kürzeren Auszügen zitiert hat. Dennoch schreibt sie: „In den obigen Passagen, wird islam eher als eine Handlung denn als ein Zustand gesehen. Der din, der al-islam ist, ist die Antwort des Menschen gegenüber Gott, indem er sich selbst demütig erweist und in einen Zustand eintritt, in dem er in völliger Bereitschaft ist, die Anweisungen und Wünsche seines Herrn anzunehmen und zu erfüllen. Dies ist auf schöne Weise illustriert durch den Vergleich damit, daß das Eintreten in den islam wie das Eintreten in Dürre oder Frühlingszeit ist. Der Zustand ist as-silm, die Handlung ist al-islam, und wenn man sich derart verhält, drückt man Gott gegenüber aus, daß man in vollem Gehorsam und vollständiger Offenheit diesem Willen gegenüber ist.“[102]

   Damit hat auch Smith darauf aufmerksam gemacht, daß es sich zumindest Tabari zufolge bei „islam“ um eine aktive Handlung des Menschen handelt, was in der Wiedergabe mit „Friedenmachen“ ja gerade durch das „machen“ zum Ausdruck kommt.

 

At-Tabari zu 49:14

   Die Araber, die dem Propheten gegenüber ihren Islam als einen Gunsterweis für ihn darstellen wollten, „sagten: „aslamna“ und wir kämpfen nicht mit dir, wie diese und jene Stämme mit dir kämpfen.“[103] Die als Beleg zitierte Überlieferung geht zurück auf Qatada.

   „sondern sagt: aslamna“ … „sage ihnen: Ihr glaubt nicht, sondern ihr habt euch ergeben (istaslamtum) aus Furcht vor der Gefangenschaft und dem Tod.“[104] Die als Beleg zitierte Überlieferung geht zurück auf Sa’id ibn Dschubair.

   „Junus berichtete uns, er sagte: Ibn Wahb hat uns mitgeteilt, er sagte: Ibn Zaid sagte, und er trug vor: „Sag: Ihr glaubt nicht, sondern sagt „aslamna“ (d.h.) wir haben uns ergeben (istaslamna): wir sind in den Frieden eingetreten (dachalna fi-s-silm), und wir haben von der Kriegführung abgelassen (tarakna al-muharabah) und dem Kampf (al-qital) mit ihrem Wort „Kein Gott außer Allah“ (la ilaha illah llah).“[105]

   Sowohl der Kontext, insbesondere aber auch der erläuternde Kommentar lassen zweifelsfrei erkennen, daß an dieser Stelle „aslama“ verstanden wird als

- in den Frieden eintreten, zugleich

- von der Kriegführung ablassen, zugleich

- vom Kampf ablassen.

Bei der Kommentierung zu 3:19, wo Tabari ebenfalls diese Belegstelle verwendet, heißt es im Wortlaut leicht abgewandelt

- den Krieg lassen.

Keine dieser vier Erläuterungen des Wortes „aslama“ steht im Widerspruch zu der Bedeutung „Frieden machen“, sondern vielmehr entsprechen sie dieser allesamt:

- in den Frieden eintreten = Frieden machen,

- von der Kriegführung ablassen = Frieden machen,

- vom Kampf ablassen = Frieden machen,

- den Krieg lassen = Frieden machen.

   Die Wiedergabe von „islam“ mit „Friedenmachen“ ist also sowohl der Form, dem IV. Stamm, als auch der Bedeutung nach absolut sinnvoll und berechtigt.

 

   Von Interesse ist übrigens noch ein Blick auf den „isnad“, die sogenannte Kette der Überlieferer, die Tabari zu 3:19 und 49:14 anführt. Um mit Sicherheit mehr über die Genannten sagen zu können, bedürfte es noch einer genaueren Untersuchung. Doch bei Ibn Wahb handelt es sich wohl zweifelsfrei um den bekannten Abdullah ibn Wahb (gest. 197/812), der in der Nachfolge von Malik ibn Anas (gest. 179/795) steht. Mit Ibn Zaid könnte Usama ibn Zaid al-Laithi (gest. 153/770) gemeint sein, der wohl etwas älter, aber ebenfalls ein Zeitgenosse von Malik ibn Anas war. Abdullah ibn Wahb hat nachweislich von Usama ibn Zaid al-Laithi überliefert. Jedenfalls deutet diese Überliefererkette darauf hin, daß das Verständnis von „aslamna“ als „wir sind in den Frieden eingetreten, und wir haben den Krieg gelassen (bzw. von der Kriegsführung abgelassen und dem Kampf)“ seine früheste dokumentierte Erwähnung schon im ersten Jahrhundert der islamischen Zeitrechnung erfahren hat, wenn man von den Belegen im außerkoranischen Arabisch absehen möchte.

 

Al-Baghawi (gest. 516/1122): ma’alim at-tanzil

Zu 3:19

al-islam ist das Eintreten in den Frieden (ad-duchul fi-s-silm), und das ist Folgen und Gehorsam (al-inqijad wa ta’ah), man sagt: aslama, d.h. er trat in den Frieden ein und ergab sich (dachala fi-s-silm wa-staslama).“[106]

Zu 49:14

aslamna: wir fügen uns und ergeben uns aus Furcht vor Tötung und Gefangenschaft.“[107]

 

Ar-Ragib al-Isfahani (gest. 502/1108-9): al-mufradat fi-garib al-qur’an

Es heißt „as-silm“ (der Frieden) ist ein Wort im Gegensatz zu „harb“ (Krieg), und „al-islam“ ist das Eintreten in den Frieden („wa-l-islam ad-duchul fi-s-salm“), und das ist, daß jeder einzelne von ihnen beiden sicher davor ist, daß ihn (etwas) vom Schaden seines Gefährten erreicht.“[108]

 

Az-Zamachschari (gest. 528/1133-4): al-kaschaf

Zu 49:14

Und al-islam: Das Eintreten in den Frieden (as-silm) und das Herausgehen davon, daß man im Krieg mit den Gläubigen ist durch Bekundung der beiden Bezeugungen.“[109]

 

Ar-Razi (gest. 606/1209): mafatih al-gaib al-muschtahar bi-t-tafsir al-kabir

Zu 3:19

Was die Bedeutung von al-islam betrifft, gibt es dem sprachlichen Ursprung nach drei Gesichtspunkte: Erstens ist es ein Ausdruck für das Eintreten in den Islam, d.h. in das Folgen (al-inqijad) und die Gefolgschaft (al-mutaba’ah). Der Hocherhabene spricht: „und sagt nicht zu dem, der euch den Frieden[110] anbietet“,[111] d.h. der zum euch Folgen und zum euch Gefolgschaftleisten gelangt, und zweitens wer „aslama“, d.h. in den Frieden eintritt (dachala fi-s-silm), der ist wie man sagt: er tritt ein in die Trockenheit[112] oder die Dürre, und der Ursprung von Frieden (as-silm) ist as-salamah (Wohlbehaltensein, Frieden). Drittens sagte Ibn al-Anbari: Die Bedeutung von “al-muslim“ ist „al-muchlis“ (der Ausschließliche) gegenüber Allah im Gottesdienst, von der Redewendung „eine Sache jemandem ausliefern“ (sallama asch-schai’ li-ful’an), d.h. sie gehört ihm allein, und die Bedeutung von „al-islam“ ist Ausschließlichkeit (ichlas) der Religion und der Glaubenslehre (aqidah) allein für Allah den Hocherhabenen. Dies ist es, was mit der Erläuterung des Wortes „al-islam“ bezüglich seiner sprachlichen Wurzel zusammenhängt.“[113]

 

   Smith hat die Ausführungen Razis zu „aslama“ in ihren eigenen Worten folgendermaßen zusammengefaßt: „Das Wort kann erstens bedeuten, muslim zu werden (die Handlung, Muslim zu werden), zweitens, in seinem ursprünglicheren Sinn, bedeutet es die Handlung des friedvoll oder sicher Werdens, seine dritte Bedeutung scheint das anzuzeigen, was notwendig zu tun ist, nachdem man den Zustand des Muslimseins angenommen hat. Die drei Möglichkeiten der Interpretation, islam als Unterwerfen, als Eintreten in Ganzheit und als Ausdrücken von Aufrichtigkeit der Anbetung, implizieren alle eine aktive Haltung seitens der Person, ein verbbezogenes Verständnis des masdar islam … dies ist der linguistische Verständnis des Begriffs.“[114]

   Mit der Qualifizierung „in seinem ursprünglicheren Sinn“ ist hier ein deutlicher Hinweis auf die Etymologie des Wortes „islam“ gegeben. Der Ausdruck „die Handlung des friedvoll oder sicher Werdens“ (the act of becoming peaceful or secure) erscheint für sich gesehen etwas verklausuliert, doch ist der Hinweis auf die „Handlung“ und die „aktive Haltung“ sowie der Bezug sowohl zu „Frieden“ als auch zu „machen“ nicht zu übersehen, denn das „friedvoll werden“ ist, je nach Betrachtungsweise, nichts anderes als die Voraussetzung oder auch die Folge von „Friedenmachen.“

 

Ibn al-Dschauzi (gest. 596/1199-1200)

Zu Sure 3:19

Ibn Qutaiba sagte: „wa-l-islam ad-duchul fi-s-silm (und al-islam ist das Eintreten in den Frieden, d.h. in das Folgen (al-inqijad) und die Gefolgschaft (al-mutaba’ah) und seinesgleichen ist „al-istislam.“[115]

 

Al-Qurtubi (gest. 671/1273): al-dschami’ al-ahkam al-qur’an

Zu 49:14

und die Bedeutung von “sondern sagt: aslamna” ist: wir haben uns ergeben aus Furcht vor Tötung und Gefangenschaft.“[116]

 

Al-Baidawi (gest. 691/1291?): anwar at-tanzil wa asrar at-tawil

Zu 49:14

„ … al-islam ist Folgen und Eintreten in den Frieden (as-silm) und Bekunden der beiden Bezeugungen und Ablassen von der Kriegsführung.“

„ … und das (der Glauben) ergibt sich nicht für euch, wenn ihr nicht dem Propheten den islam gewährt und das Ablassen vom Kämpfen…“[117]

 

   Smith berichtet zu 49:14 ff. zunächst nur von “al-islam als “geführt werden (inqiyad)[118] und Eintreten in al-silm and die beiden schahadas Bezeugen.”[119] Der für die Vorstellung vom „Friedenmachen“ im unmittelbaren Wortsinn bedeutsame Kontrastsatz „und Ablassen von der Kriegführung“ ist von ihr ausgelassen. Andererseits verweist sie ausdrücklich darauf, daß sie hier bei al-Baidawi eine Besonderheit entdeckt haben will:

   „Er gebraucht einen höchst interessanten Satz, den wir zuvor nicht gesehen haben…

Und es wird euch nicht zukommen außer wenn ihr dem Propheten die Gunst von al-islam gewährt (wa lam yahsulu lakum wa-illa manantum ’ala-rasul bi`l-islam) und zu kämpfen aufhört … Der bemerkenswerte Satz ist natürlich der, welcher von der Gewährung von islam gegenüber dem Propheten handelt. Offensichtlich kann dies nicht nach al-Baidawis vorheriger Definition von islam als tauhid und inqijad gegenüber Gottes hukm Unterwerfung unter den Propheten bedeuten. Was er indes beabsichtigt, ist, daß man dem Propheten anzeigt, daß man sich unterworfen hat und aufgehört hat, mit jenen in der ummah von Muhammad zu kämpfen.“[120]

   Es geht also offensichtlich um das Endes des Kämpfens und das Anzeigen davon. Nichts anderes ist „islam“ als „Friedenmachen“, auch wenn Smith diesen Ausdruck nicht verwendet hat.

   Vergleicht man damit, was für James Robson das Entscheidende bei al-Baidawis Ausführungen war, wird man vielleicht über die unterschiedliche Sicht überrascht sein, nicht aber, daß auch ihm der Bezug zum „Friedenmachen“ entgangen ist. Er schrieb zu 49:14:

   „Das Wort Islam kommt in diesem Vers nicht vor, doch es wird von al-Baidawi in seinem Kommentar gebraucht, wo er sagt, daß Islam Ergebung ist, Eintreten in al-silm, Bekunden der schahada und Ablassen von Kriegführen (sc. mit Muslimen). Die interessante Redewendung ist „Eintreten in al-silm.“ Sie kommt auch in seinem Kommentar zu 33:35 vor, wo er sagt, daß Muslime Leute sind die in al-silm eintreten und Gottes Herrschaft ergeben sind. An keiner der beiden Stellen erklärt er, was er mit dieser Redewendung meint. Aber in 2:204 gibt es die Anweisung in al-silm einzutreten (das einzige Vorkommen der Form silm im Qur’an), und beim Kommentieren dieses Verses sagt al-Baidawi, daß silm (oder salm) Unterwerfung (istislam) und Gehorsam (ta’a) bedeutet und deshalb es für Frieden oder Versöhnung (sulh) und Islam gebraucht wird. Er betrachtet also Unterwerfung als die Grundbedeutung des Wortes, die zu der Bedeutung Frieden oder Versöhnung führt.“[121]

Die Frage nach der Bedeutung „Frieden machen“ ist Robson also offensichtlich gar nicht in den Sinn gekommen.

 

Al-Qummi an-Nisaburi (gest. 728/1327): tafsir ghara’ib al-qur’an

Zu 3:19

Und al-islam ist in der Sprache das Folgen (al-inqijad) und das Eintreten in den Frieden (ad-duchul fi-s-silm) oder in das Wohlbehaltensein (as-salamah) oder in die Ausschließlichkeit des Gottesdienstes (ichlas al-’ibaadah).“[122]

Zu 49:14

sondern sagt: aslamna, d.h. einen islam im wörtlichen Sinn (islaman lugawian), und das ist Demut (al-chudu’) und Folgen (al-inqijad) in Furcht vor dem Tod und Eintreten in die Schar der Leute des Glaubens und des Friedens (as-silm).“[123]

 

Asch-Schaukani (gest. 1250/1834-5): fath al-qadir

Zu 49:14 ff.

sondern sagt: aslamna, d.h. wir haben uns ergeben (istaslamna) aus Furcht vor der Tötung und der Gefangenschaft oder im Wunsch nach der sadaqah.“[124]

„…aslamtum um Schutz zu suchen vor der Tötung.“[125]

 

 

Al-Alusi (gest. 1270/1854): ruh al-ma’ani fi tafsir al-qur’an

Zu 49:14 ff.

islam ist Folgen (inqijad) und Eintreten in den Frieden (silm), und es ist das Gegenteil von Krieg …“[126]

 

Abduh (gest. 1323/1905): tafsir al-manar

Zu 3:19

und al-islam ist das Verbalnomen von „aslama“ und bedeutet sich demütigen und sich ergeben (chada’a wa-staslama) und bedeutet gelangen lassen (adda) … und bedeutet eintreten in den Frieden (dachala fi-s-salm) mit a und mit i (silm) mit der Bedeutung Friede (as-sulh) und Wohlbehaltensein (as-salamah).“[127]

   Smith drückt das folgendermaßen aus: „islam wird linguistisch nicht nur als Unterwerfung sondern als Eintreten in Frieden (salm) oder Versöhnung und Ganzheit (silm) genommen.“[128]

Zu 3:85

islam ist das Eintreten in den Frieden (as-silm), und es gilt für das Gegenteil von Krieg und für Wohlbehaltensein (as-salamah) und Ergebenheit und Folgen.“[129]

Zu 49:14

sondern sagt: aslamna, d.h. wir sind in den Frieden eingetreten (dachalna fi-s-silm), welches das Friedenhalten (musalamah) mit den Gläubigen ist, nachdem wir mit ihnen im Krieg waren, und seine Bedeutung ist (hier) nicht die Ausschließlichkeit und das Folgen mit Unterwerfung  (ids’an).“[130]

   Dieser Hinweis bringt unmißverständlich zum Ausdruck, daß „al-islam“ in diesem Zusammenhang „Friedenmachen“ bedeutet. Entsprechend erläutert Smith diesen Hinweis: „Die Unterwerfung dieser Araber war zum Zweck der Schlichtung mit den Gläubigen, nachdem man im Krieg mit ihnen gewesen war (dies gemäß der linguistischen Definition, die er vorher islam gegeben hat).“[131]

 

Al-Maragi: tafsir al-maragi

Zu 49:14 ff.

aslamna, d.h. wir lassen uns von Dir leiten und treten ein in den Frieden (dachalna fi-s-silm), und das ist das Gegenteil von Krieg, d.h. also sind wir nicht im Krieg gegen die Gläubigen und helfen nicht den Mitgöttergebenden…“[132]

 

   Die Sammlung der Werke der Koranexegese, die ich persönlich derzeit unmittelbar zur Hand habe, ist hiermit nun einigermaßen ausgeschöpft. Es ist offensichtlich, daß schon darin ausreichend Hinweise für die Bedeutung „Frieden machen“ für „aslama“ und „das Friedenmachen“ für „al-islam“ zu finden sind. Im Übrigen ist davon auszugehen, daß sich noch weitere derartige Belege finden lassen, wenn man nur weiter nach ihnen sucht.

 


[79] Wehr, Hans: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart, Wiesbaden 1968, S.387.

[80] Ebd., S.387-89.

[81] madschma’ al-lugah al-’arabijja: al-mu’dscham al-wasit, Kairo 1960, Bd. I, S.448. Sulh: Friede, Versöhnung, vgl. Wehr op. cit. S.473.

[82] Chattab, Mahmud: al-mustalahaat al-’askarijjah fi-l-qur’an al-karim, Beirut 1386/1966, S.375.

[83] Smith, op. cit., S.19.

[84] Robson, op. cit., S.107.

[85] Ar-Ragib al-Isfahani: al-mufradat fi garib al-qur’an, Beirut o.J., S.240.

[86] Smith, op. cit., S.19. Anders als die obigen Quellen möchte Smith hier “as-salm” als “Ganzheit, Sicherheit“ verstehen, vgl. Smith, op. cit., S.22.

[87] Vgl. Smith, op. cit., S. 20 f.

[88] Ibn Mandsur: lisan al-arab, <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" />Beirut 1408/1988, Bd. VI, S.346.

[89] Robson, op. cit., S.107.

[90] Ibn Mansur: lisan al-arab, Beirut 1408/1988, Bd. VI, S.342. Auch im Alten Testament kommt der Gruß “Frieden” vor, z.B. Richter 19,20; 2.Samuel 18,28.

[91] Ibn Mansur, op. cit., S.347.

[92] Az-Zabidi: Tadsch al-‘arus, Kuwait 1421/2000, Bd. XVI, S.371. Als Beleg ist Koran 4:94 genannt.

[93] Ders. S.372. Als Beleg ist Koran 2:208 genannt: udchulu fi-s-silmi kafata, ajj: fi-l-islam.

[94] Robson op.cit., S.107.

[95] Lane, E.W.: Arabic-English Lexicon, Nachdruck Cambridge 1984, Bd. I, S.1414, Sp.1.

[96] Ebd., Bd.I, S.1413, Sp.2.

[97] Ebd.

[98] : Ibn Mansur, op. cit., S.347: „Und „al-islam“ und „al-istislam“ (das Sich ergeben): al-inqijad (das Folgen)“; vgl. auch madschma’ al-lugah al-’arabijja: mu’dscham al-faads al-qur’an alkarim, Kairo 1981, S.306-307: )“ „as-salam: al-istislam“ (Friede: das Sich Ergeben). Siehe auch im Anschluß Ibn Qutaiba: ta’wil muschkil al-qur’an, Beirut  1401/1981, S. 479.

[99] Ibn Qutaiba: ta’wil muschkil al-qur’an, Beirut  1401/1981, S. 479.

[100] Auch: Dürre.

[101] Tabari Bd. III, S.212, Alte Ausgabe Bulaq 1324, Bd. III, S.141 f.

[102] Smith, op. cit., S.63.

[103] Tabari, op. cit., Bd. XXVI, S.142. Alte Ausgabe Bulaq 1328, Bd. XXVI, S.90.

[104] Tabari, op. cit., Bd. XXVI, S.142. Alte Ausgabe Bulaq 1328, Bd. XXVI, S.90.

[105] Tabari, op. cit., Bd. XXVI, S.142. Alte Ausgabe Bulaq 1328, Bd. XXVI, S.90.

[106] Al-Baghawi: tafsir al-bagawi, ar-Rijad 1409/1989, Bd. II, S. 18.

[107] Al-Baghawi: tafsir al-bagawi, ar-Rijad 1409/1989, Bd. VII, S. 350.

[108] Ar-Ragib al-Isfahani: al-mufradat fi-garib al-qur’an, Beirut o.J., S.240.

[109] az-Zamachschari: al-kaschaf, Kairo 1325/1946, Bd. IV, S. 376. Die beiden Bezeugungen sind „Ich bezeuge, daß es keine Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, daß Muhammad Allahs Gesandter ist.“

[110] Im Text von ar-Razi „as-silm“, im üblichen Korantext „as-salam.“

[111] Koran Sure 4:94.

[112] Oder auch: in das Licht?

[113] Ar-Razi: mafatih al-ghaib al-muschtahar bi-l-tafsir al-kabir, Kairo 1324/1906, Bd.II, S.417.

[114] Smith, op. cit., S.108.

[115] Ibn al-Dschauzi: Zad al-masir fi-ilm at-tafsir, Beirut 1384/1965, Bd.I, S.363.

[116] Al-Qurtubi: al-dschami’ al-ahkam al-qur’an Beirut o. J., Bd. XVI, S.348.

[117] Al-Baidawi: anwar at-tanzil wa asrar al-tawil, o.O. (Bulaq) 1305/1887-8, S. 685.

[118] Im Deutschen paßt wie schon gesagt wohl besser „Folgen“ statt „geführt werden“.

[119] Smith, op. cit., S.126.

[120] Smith, op. cit., S.126.

[121] Robson, op. cit., S.106.

[122] Al-Qummi an-Nisaburi: tafsir gara’ib al-qur’an, am Rand von at-Tabari: dschami’ al-bajan fi tafsir al-qur’an, Bulaq 1324, Bd. III, S.167.

[123] Al-Qummi an-Nisaburi: tafsir gara’ib al-qur’an, am Rand von at-Tabari: dschami’ al-bajan fi tafsir al-qur’an, Bulaq 1324, Bd. XXVI, S.95.

[124] Asch-Schaukani: fath al-qadir, Kairo 1382/1961, Bd.V, S.68.

[125] ebd.

[126] Smith, op. cit., S.179.

[127] Abduh, Muhammad: tafsir al-manar, o.O. (Kairo) 1973, Bd. 11, S.211 f.

[128] Smith, op. cit., S.191.

[129] Abduh, Muhammad: tafsir al-manar, o.O. (Kairo) 1973, Bd. 11, S.295; vgl. auch Smith, op. cit., S.197.

[130] Abduh, Muhammad: tafsir al-manar, o.O. (Kairo) 1973, Bd. 11, S.296.

[131] Smith, op. cit., S.198.

[132] Al-Maragi, Ahmad Mustafa: tafsir al-maragi, Beirut 1394/1974 , Bd. 26, S.145.


Quelle: http://www.al-islam-web.de/ZU_ISLAM_FRIEDEN_UND_FRIEDENM.36.0.html

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