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Die Hadsch

Karte des Weges von Arafat nach MekkaIm folgenden eine kleine Darstellung der Regeln der Pilgerfahrt, wie sie im Koran beschrieben ist.

 

Pflicht:

Sure 2 Vers 196: "Führt die Wallfahrt (hadsch) und die Besuchsfahrt (`umra) (mit allen ihren Zeremonien) im Dienste Allahs durch! Und wenn ihr (durch feindlichen Widerstand an der Ausführung der Wallfahrtszeremonien) behindert seid, dann (bringt als Sühne für die Unterlassung) an Opfertieren (dar), was (für euch) erschwinglich ist! Und schert euch nicht den Kopf, bis die Opfertiere ihre...


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Sure 5 Vers 33 - "Die Hände und Füße wechselseitig abschlagen"

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Sure 5 Vers 33 wird häufig von Ungläubigen gegen den Koran zitiert. Um den Vers zu verstehen müssen wir den ganzen Koran betrachten - so wie wir auch über den nötigen Glauben und von Gott gegebener Weisheit verfügen müssen. Zunächst Sure 5 Vers 33:

إِنَّمَا جَزَاءُ الَّذِينَ يُحَارِبُونَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَيَسْعَوْنَ فِي الأَرْضِ فَسَادًا أَنْ يُقَتَّلُوا أَوْ يُصَلَّبُوا أَوْ تُقَطَّعَ أَيْدِيهِمْ وَأَرْجُلُهُمْ مِنْ خِلافٍ أَوْ يُنْفَوْا مِنَ الأَرْضِ ذَلِكَ لَهُمْ خِزْيٌ فِي الدُّنْيَا وَلَهُمْ فِي الآخِرَةِ عَذَابٌ عَظِيمٌ

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil. (Rasul)

 

Der Koran muss als Ganzes interpretiert werden. Ein Gläubiger muss seine ganze koranische Weisheit und sein Wissen nutzen, wenn er einen Vers liest. Dies setzt voraus, dass man den Koran bereits gelesen hat und in der Lage ist, weise mit der Kenntnis bezüglich anderer Verse umzugehen.

 

Der Ausdruck in 5:33 ist sehr speziell dargestellt. Beispielsweise "Hände und Füße wechselweise abgeschlagen", d.h. linker Fuß und rechte Hand. An anderer Stelle im Koran finden wir einen der größten Tyrannen der Erde: "der Pharao" behandelt einige wenige Gläubige, die dem Propheten Moses folgten auf dieselbe Art und Weise:

قَالَ آمَنْتُمْ لَهُ قَبْلَ أَنْ آذَنَ لَكُمْ إِنَّهُ لَكَبِيرُكُمُ الَّذِي عَلَّمَكُمُ السِّحْرَ فَلأُقَطِّعَنَّ أَيْدِيَكُمْ وَأَرْجُلَكُمْ مِنْ خِلافٍ وَلأُصَلِّبَنَّكُمْ فِي جُذُوعِ النَّخْلِ وَلَتَعْلَمُنَّ أَيُّنَا أَشَدُّ عَذَابًا وَأَبْقَى

Er (Pharao) sagte: "Glaubt ihr an ihn, bevor ich es euch erlaube? Er muß wohl euer Meister sein, der euch die Zauberei lehrte. Wahrhaftig, ich will euch darum die Hände und Füße wechselweise abhauen (lassen), und wahrhaftig, ich will euch an den Stämmen der Palmen kreuzigen (lassen); dann werdet ihr bestimmt erfahren, wer von uns strenger und nachhaltiger im Strafen ist."  (20:71) (Rasul)

Dies wird an anderer Stelle wiederholt:

قَالَ فِرْعَوْنُ آمَنْتُمْ بِهِ قَبْلَ أَنْ آذَنَ لَكُمْ إِنَّ هَذَا لَمَكْرٌ مَكَرْتُمُوهُ فِي الْمَدِينَةِ لِتُخْرِجُوا مِنْهَا أَهْلَهَا فَسَوْفَ تَعْلَمُونَ

Da sagte Pharao: "Ihr habt an ihn geglaubt, ehe ich es euch erlaubte. Gewiß, das ist eine List, die ihr in der Stadt ersonnen habt, um ihre Bewohner daraus zu vertreiben; doch ihr sollt es bald erfahren. (Rasul)

لأُقَطِّعَنَّ أَيْدِيَكُمْ وَأَرْجُلَكُمْ مِنْ خِلافٍ ثُمَّ لأُصَلِّبَنَّكُمْ أَجْمَعِينَ

Wahrlich, ich werde wechselweise eure Hände und Füße abhauen. Dann werde ich euch alle kreuzigen." (Rasul)

قَالُوا إِنَّا إِلَى رَبِّنَا مُنْقَلِبُونَ

Sie sagten: "Dann kehren wir zu unserem Herrn zurück. (Rasul)

Die Frage, über die man nun nachdenken sollte ist die, wieso Gott die Drohung des Pharao in derselben Art und Weise wiederholt (d.h. das wechselseitige Abschlagen von Händen und Füßen).

Dies kann daran liegen, dass Gott diese Art der Bestrafung von den Gläubigen gar nicht verlangt. Vielmehr ist Sure 5 Vers 33 eine Stellungnahme gegen die Anordnung des Pharao. Genauer gesagt führt Gott in 5:33 an, dass nicht die Gläubigen (die dem Propheten Gottes folgten) diese Strafe verdient haben, sondern diejenigen, die gegen Gott und seinen Gesandten kämpfen (so wie Pharao es tat). Dieser Aspekt weißt durch seine Ironie in auffallender Weise auf die Behandlung der Gläubigen von Seiten des Pharao hin. Diese interessante Beobachtung entspricht auch dem unmittelbar vorhergehenden Vers, nämlich Sure 5 Vers 32, der den Kontext zu Pharao herstellt:

مِنْ أَجْلِ ذَلِكَ كَتَبْنَا عَلَى بَنِي إِسْرَائِيلَ أَنَّهُ مَنْ قَتَلَ نَفْسًا بِغَيْرِ نَفْسٍ أَوْ فَسَادٍ فِي الأَرْضِ فَكَأَنَّمَا قَتَلَ النَّاسَ جَمِيعًا وَمَنْ أَحْيَاهَا فَكَأَنَّمَا أَحْيَا النَّاسَ جَمِيعًا وَلَقَدْ جَاءَتْهُمْ رُسُلُنَا بِالْبَيِّنَاتِ ثُمَّ إِنَّ كَثِيرًا مِنْهُمْ بَعْدَ ذَلِكَ فِي الأَرْضِ لَمُسْرِفُون

Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Land. (5:32) (Rasul)

إِنَّمَا جَزَاءُ الَّذِينَ يُحَارِبُونَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَيَسْعَوْنَ فِي الأَرْضِ فَسَادًا أَنْ يُقَتَّلُوا أَوْ يُصَلَّبُوا أَوْ تُقَطَّعَ أَيْدِيهِمْ وَأَرْجُلُهُمْ مِنْ خِلافٍ أَوْ يُنْفَوْا مِنَ الأَرْضِ ذَلِكَ لَهُمْ خِزْيٌ فِي الدُّنْيَا وَلَهُمْ فِي الآخِرَةِ عَذَابٌ عَظِيمٌ

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil. (5:33) (Rasul)

Der unmittelbare Zusammenhang mit der Zeit des Pharao unterstützt diese Sichtweise. Schließlich ist zu beachten, dass grammatisch gesehen der Vers nicht im Imperativ formuliert ist; es handelt sich also weder um eine Anordnung noch um einen Befehl. Stattdessen ist es in dieser Art formuliert: "dass sie getötet oder gekreuzigt..." - dies steht gegenüber der Aussage des Pharao: "Ich werde".

Diejenigen der Ungläubigen, die "Gott und seinen Gesandten" mit Strafe und Verfolgung drohen sind diejenigen, die eigentlich diese Strafe verdient haben und nicht Gottes Gesandter und die Gläubigen, die die Menschen zum Frieden einladen - zur Kenntnis über den Schöpfer und das Jenseits.

Zum Abschluss sei nochmals gesagt, dass Sure 5 Vers 33 keine Anweisung an die Gläubigen darstellt, sondern die Worte des Pharao auf ironische Art zurückgeschleudert werden.


Quelle: http://www.quranicpath.com/finerpoints/cut_hands_feet.html

 


Kommentare  

 
-4 # Sehr interessantEcevit 2011-04-03 23:17
:-) Selam alaikum.
Ein wirklich interessanter Ansatz bezgl. der Erläuterung des verses 33 der Sure 5. Dieser Vers hat in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart sowohl Nicht-Muslime als auch Muslime irritiert, wenn sogar bestürzt. Wie kann Gott die selbe Stafe vordern, die zuvor der größte Tyrann der Vergangenheit an Gläubige anwandte? Interessant finde ich auch die Interpretation von Muhammad Asad in "Die Botschaft des Koran", dass auch unkonventionell zu den gängigen Tafsir-Erläuterungen steht. Ein sehr gelungener Artikel, dass vor allem die Muslime nocheinmal auffordert, ihre Voreingenommenh eit der klassischen Sichtweise stärker unter die Lupe zu nehmen.
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-6 # 5-33zoom 2012-06-18 09:23
Selam bruder andreas
Ich sehe das genau so, man muss 5-33 im kontext des verses 5-32 sehen.
1-Töten
Z.b jene, die selbst töten oder töten wollten.
2-Kreuzigen
u.b jene die selbst andere zuvor quelten(vergewa ltigen,verstümm eln usw) um anschliessend sie töteten.
3-Hände und füsse wechselseitig abschlagen.
z.b Für all jene die selbst Menschen verstümmelden.
4-vertreiben
Für all jene die selbst dazu trachteten unschuldige zu verteiben.

Ich denke nicht das der Quran mit "ODER"meint das man Münzen schmeissen sollte um einer dieser varianten zu wählen.Es macht nur sinn mit 5-32 gleiches mit gleichen.
Doch der Koran sagt auch das man vergeben soll wenn man vergeben kann ,denn auch prophet issa(jesu)sagte ja:Vergebe und dir wird vergeben.
in frieden ZOOM
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-2 # 5:34IA114 2014-08-23 15:18
Salam Andreas,

Guter Artikel! Aber wie ist jetzt 5:34 zu verstehen?

"Ausgenommen sind diejenigen unter ihnen, die ihre Tat bereuen, bevor ihr euch ihrer bemächtigt. Ihr sollt wissen, dass Gott unendlich barmherzig und vergebend ist."
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-4 # AntwortAdmin 2014-08-23 15:36
Salam!

Was genau ist unklar?
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0 # 5:34IA114 2014-08-23 17:20
Salam,

Von was sind sie ausgenommen? Von der Bestrafung in 5:33? Und was geschieht mit denen, die bereits in der Gewalt der Gläubigen sind?
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0 # AntwortAdmin 2014-08-24 12:43
Salam,

Ausgenommen von der Bestrafung.

Geschehen wird das, was als notwendige Folge beschrieben wird. Allerdings suggeriert die Übersetzung, dass es um eine Rechtssprechung ginge. Glücklicher gewählt wäre die folgende Übersetzung:

5.34. - außer denjenigen, die bereuen, bevor ihr Macht über sie habt. So wisset, daß Allah Allvergebend und Barmherzig ist. (Bubenheim)

oder noch klarer:

Edip-Layth-Martha (Quran: A Reformist Translation)
5:34Except for those who repent before you overpower them, then know that God is Forgiving, Compassionate.
The Monotheist Group (The Quran: A Monotheist Translation)
5:34Except for those who repent before you overpower them, then know that God is Forgiving, Merciful.
Muhammad Asad (The Message Of Quran)
5:34save for such [of them] as repent ere you [O believers] become more powerful than they:46 for you must know that God is much-forgiving, a dispenser of grace.
Rashad Khalifa (The Final Testament)
5:34Exempted are those who repent before you overcome them. You should know that GOD is Forgiver, Most Merciful.,

In diesen englische Übersetzungen tritt viel deutlicher zum Vorschein, dass es weniger um Strafen geht als vielmehr als die Konsequenzen aus begangenen Handlungen. Wer mit dem Schwert lebt wird mit dem Schwert sterben um es biblisch zu formulieren.
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0 # WahrheitTheTruth 2015-01-14 01:45
Bibel lesen nicht vergessen!!!! Und alles ist wieder gut!!!!
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-1 # Sure 5,28.-35Hans-Eberhard Schulz 2015-01-19 23:37
Es geht doch um den Brudermord. Kain und Abelwaren noch keine Muslime, sondern allgemein - global "Menschen" ?
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-1 # LügePuschkin 2015-02-18 17:38
Bestätigung gefunden dass du lügst

www.altafsir.com/.../
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-1 # DeutungDietrich 2015-03-06 13:32
Ich freu' mich! Machiavelli ist doch noch nicht tot. Sie sollten öfter mal die psychiatrischen Kliniken durchstreifen, denn dort, so wurde mir berichtet, gibt es immer wieder Menschen, die mit Engeln reden. Vielleicht war Muhammad (saw) doch noch nicht der letzte Prophet!?
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0 # Strafrechtmusa 2015-03-18 00:59
1 . Salam,
Im 5.33 geht es nicht um Einzeldelikte von Personen, denn in solchen Fällen ist die Rechtsprechung an anderen Stellen des Korans erwähnt. Im Vers 5.33 wird von Unheil stiften auf Erden gesprochen, dies erfolgt in Form von terrorisierende n Banden oder organisierter Kriminalität. Je nach ermitteltem Tatbestand sollen diese Gruppen getötet/erhängt werden, wenn sie Mord begingen, Hände abgehakt wenn sie geplündert haben, Füße abgehakt wenn sie Landraub begingen oder verbannt (Ausweisung) werden wenn oben genanntes nicht zutrifft aber keine Reue zeigen.
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0 # Strafrechtmusa 2015-03-18 01:00
2. Somit wird auch der nachfolgende Vers klar, 5.34 - wenn sie sich der Gewalt abschwören bevor sie gefasst werden; soll bedeuten, dass einzelne Bandenmitgliede r welche sich nicht in Morden und Plünderungen beteiligten und bevor sie erfasst wurden sich von der Terrorgruppe lösten und der Gewalt abschwuren mit Strafbefreiung rechnen können. Fällt beispielsweise unter Kronzeugenregel ung wie sie heutzutage angewendet wird.
Der Koran birgt alle Arten von Beispielen ins sich (Rum 30-58), auch für die heutige Zeit gibt er den Rahmen vor, Details finden sich wiederum im Koran an verschieden Stellen, welche durch akribische Arbeit zusammen fügen muss. Dieses Buch beinhaltet feste Rechtsprechung, alsdann wurden diese detailliert erläutert vom gerechten Richter der über alles Bescheid weiß. Wozu? Auf dass ihr keine Personen verehren sollt. Und ich bin für euch von ihm (Gott) gesandt als Warner und Bringer froher Botschaft (Hud 11/1-3)
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0 # 5:33Fernreisender 2015-07-27 18:26
Zitat: "Zum Abschluss sei nochmals gesagt, dass Sure 5 Vers 33 keine Anweisung an die Gläubigen darstellt, sondern die Worte des Pharao auf ironische Art zurückgeschleud ert werden." Der letzte Halbsatz ist falsch, denn der Prophet hat diese sadistische Strafe nachweislich über Viehdiebe und Mörder verhängt. Siehe auch "Tafsir A-Qur'an an Al-Karim, deutsch, Seite 220 und Malik :: Book 43 : Hadith 43.21.15
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0 # 5:33Fernreisender 2015-07-27 18:26
Zitat: "Zum Abschluss sei nochmals gesagt, dass Sure 5 Vers 33 keine Anweisung an die Gläubigen darstellt, sondern die Worte des Pharao auf ironische Art zurückgeschleud ert werden." Der letzte Halbsatz ist falsch, denn der Prophet hat diese sadistische Strafe nachweislich über Viehdiebe und Mörder verhängt. Siehe auch "Tafsir A-Qur'an an Al-Karim, deutsch, Seite 220 und Malik :: Book 43 : Hadith 43.21.15 :roll:
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+1 # 5:33cairn 2015-08-05 03:16
Wie Mohammed was anwendet ist seine Sache.
Der Koran ist von Allah, da steht nichts von Viehdieben.
Oder hat Mohammed sich das ausgedacht ?
Welcher Pharao eigentlich, steht da nirgends.
Da wird aber nett relativiert.
Da wollen welchen mal schnell einen Zusammnhang herstellen, wo sich die 1 Mio. Eingeschriebene n der Al Akzar UNi nochnicht mal klar sind wie der Koran aufzufassen ist.
Also eigentlich weiss da noch keiner.
Ausserdem hat Moha auch nicht nach dem Koran gelebt,
der war ja erst zum Lebensende verkündet.
WIe soll er den vorher befolgt haben.
Oder ist er doch vom ihm wie der praktische Vers der ihm Heirat mit einer Verwandten erlaubte, nur ihm !,
die eigentlich verboten war, der Schwerenöter.
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0 # 5:33cairn 2015-08-05 03:19
Wo sind die Worte von einem Pharao überliefert ?
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+1 # Ironische Art der HinrichtungGeorg Warning 2016-01-04 20:22
Genau dieser Verse der Sure 5 wird von den Rechtsgelehrten der Azhar-Universität in Kairo zitiert, um die Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Scheich Nimr zu rechtfertigen, die am 2. Januar 2016 in Saudi-Arabien vollstreckt wurde. Von Ironie keine Spur. Derzeit befindet sich die Auslegung des Korans nicht in den Händen von Gelehrten, sondern von Terroristen - in Saudi-Arabien, im "Islamischen Staat", in der "Islamischen Republik Iran" und an der Azhar-Universität, um ein paar Beispiele zu nennen.
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0 # Fernreisender Richtigstellung Eddy 2016-03-09 01:06
Hallo Fernreisender,

aus Ahadith kann man alles ableiten. Sie sind keine zuverlässige Quelle, dessen früheste Funde erst 150 Jahre nach dem Propheten datiert sind. Dazu kommt, dass diese Seite Ahadith als religiöse Quelle ablehnt. Der Koran selbst lehnt Gewalt möglichst ab und eine Vergeltung ist nur im Maße der Aggression anzuwenden. 5:33 ist zudem keine Anordnung sondern ein Resultatzu der man selber kommt.

Frieden Rumi
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0 # an FernreisenderShalom 2016-05-16 16:56
Also, wenn ich mir das Ganze durchlese und dann Ihren Kommentar dazu, dann ist der einzige Nachweis in Ihrem Kommentar, dass die erwähnte Hadith eine Bestätigung davon liefert, dass die betroffene Versen sehr Wohl für eigene Zwecke missbraucht wurden.... Was ja Kein Einzelfall wäre. Denn erstens, gibt es keine Strafe für Viehdiebe im Koran. Und zweitens, wird Zahn für Zahn (man kann es also auch Mord für Mörder verstehen ) etc. zwar im Koran bestätig, doch in dem selben Vers, die Verzeihung bevorzugt. :)

salam
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