Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Syrische Flüchtlinge in Deutschland

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Eine erklärende Einleitung

  1. Islam ist nicht ein Volk oder eine Personengruppe, sondern vielmehr eine Religion, die gewissen Gebote und Verbote auf ihre Anhänger verhängt, die in den Zehn Geboten des Korans in Sure 6, Vers 151-153 zusammengefasst sind. Es ist den Menschen freigestellt, sich an diesen Anweisungen zu halten, wobei allerdings jeder einzelne auf dem Tag des Gerichts zu Verantwortung für sein kurzes, irdisches Leben gezogen wird. Um Islam gründlich zu verstehen, sollte man den Koran mit seiner einzigartigen arabischen Wortwahl lesen, in dem die Begriffe sich von der Wortwahl im islamischen Brauchtum oft stark unterscheidet. Lesen wir den Koran mit seinem einzigartigen Fachwortschatz, stellen wir zu unserer Überraschung fest, dass die Werte der westlichen Welt diejenigen sind, die dem Koran am nächsten kommen, ganz im Gegensatz zu der so genannten Scharia der von Menschen veränderten Religion - heute wie in der Vergangenheit.


  2. Muslime sind Menschen mit Brauchtümern, Gewohnheiten, Kulturerbe, Geschichte und mit einer von Menschenhand erzeugter Religion, die sie selbst erfunden haben und im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. Die wichtigste Richtung ist die Sunniten, danach folgen die Schiiten und die Sufisten. Diese drei Religionen gründen sich auf Überlieferungen und Sagen, die 200 Jahre nach seinem Tod fälschlicherweise dem Propheten Muhammad zugeschrieben werden.

  3. Unter diesen, von Menschen erfundenen Religionen der heutigen Muslime strotzt die Sufi-Richtung nur so von Sagen, wobei sie aber Frieden und religiöse Freiheit verficht. Sie schiitische Denkrichtung hat Jahrhunderte von Verfolgung hinter sich, die sie dazu antreiben, ständig auf der Hut zu sein, um sich, wenn nötig, zu verteidigen. Sobald aber die Schiiten irgendwo zur Macht kommen, verfolgen sie selbst andere Nicht-Schiiten und üben eine Tyrannei aus, wie wir es heute in Iran erleben. Die sunnitische Denkrichtung ist innerhalb der Tyrannei des Kalifats entwickelt worden, wo es jahrhundertelang Diktatur gab. Sie steht heute noch für Tyrannei, Unterdrückung, Zwang in der Religion und ständigen Krieg gegen Nicht-Sunniten unter Ausübung der blutrünstigen Scharia des Dschihad.

  4. Die von Menschenhand erzeugten Religionen der heutigen Muslime haben sich weitere in Untergruppen und Lehrarten aufgeteilt. So gibt es zum Beispiel innerhalb der Sufi-Denkrichtung unzählige Orden und Gemeinschaften. Was die Schiiten angeht, haben sie sich in Dutzende von Lehrarten aufgeteilt, wie die Zwölfer-Schia, die Ismailiten, die Drusen und die Aleviten, die Zaiditen in Jemen und die syrischen Alawiten von Baschar al-Assad. Was die sunnitische Religion angeht (die von allen die meist fanatische, extremistische, starre und blutrünstigste ist), hat sie sich im Mittelalter in die vier allseits bekannten Rechtsschulen geteilt, die Malikiten, die Schafiiten, die Hanifiten und die Hanbaliten. Letztere, die Lehre des Gelehrten Ibn Hanbal, ist die meist fanatische und extremistische. Als die hanbalitische Lehre in Irak im 10. Jahrhundert dominierte, führte sie zur Zerstörung Iraks, wie wir bereits in unserem Buch "The Hanbal Doctrine, Father of Today's Wahabism, and the Destruction of Iraq in the Second Abbasid Era" beschrieben haben. Später dominierte die sufistische Religion, sodass der Einfluss der Hanbaliten verringert wurde, bis neuerdings der Wahabismus entstand.

  5. Der Wahabismus entstand im Königreich Saudi-Arabien, wo er die blutrünstige, kriegerische, extremistische und fanatische Lehrart Ibn Hanbals wiederbelebt hat. Mit der Einnahme aus dem Ölgeschäft hat Saudi-Arabien es geschafft, den Wahabismus überall zu verbreiten, so als wäre er der "wirkliche" Islam in allen islamischen und arabischen Ländern und in den arabischen islamischen Gemeinschaften in den westlichen Ländern.

  6. Mit dem Wahabismus als wichtiges Werkzeug hat die saudische Königsfamilie ihre erste Dynastie von 1745-1818, die zweite 1819-1891 und die dritte, die sich auf Bemühungen von 1901-1926 gründet, bis das heutige Königreich Saudi-Arabien offiziell in 1932 von Abdul-Aziz Al-Saud gegründet wurde, der dem Staat und seinen Bürgern den Namen seiner Familie verlieh. Die Verbreitung des Wahabismus und dessen Beteiligung in Politik verursachte Uneinigkeit, Streit und Spaltung unter seinen Anhängern und führte irgendwann zur Entstehung von oppositionellen wahabitischen Bewegungen innerhalb des Königreichs Saudi-Arabien, wie wir ausführlich in unserem Buch "The Wahabi Oppositional Movements in the Kingdom of Saudi Arabia in the Twentieth Century" beschrieben haben, die auf unserer Website veröffentlicht worden ist. Die Saudis haben in Ägypten und in anderen Ländern Organisationen gegründet, die den Wahabismus predigen und verbreiten (auch als Salafismus bekannt), als wäre dieses der "echte" Islam, und kontrollieren dadurch Moscheen und durchziehen Gesellschaften und Gemeinschaften weltweit. Ferner haben die Saudis in Ägypten und in anderen Ländern politische Organisationen gegründet, die nach Macht streben, wie zum Beispiel die ägyptische Muslimbrüderschaft. Mit solchen politischen Tätigkeiten haben sich viele wahabitische Organisationen selbstständig gemacht, wie die terroristische Muslimbrüderschaft zum Beispiel, die die Herrschaft des Kalifats wieder errichten wollen und sich gegen das jüdische Volk und den Westen im Allgemeinen wendet. Die wahabitischen Terrororganisationen, die überall nach Macht streben haben sich weltweit vermehrt und streben nach Krieg gegen die westlichen Ländern. Sie umfassen den IS, Al-Qaeda und Al-Nusra. So führt der Wahabismus zu Blutbädern in der ganzen Welt und der von den Wahabiten angeregte Terrorismus hat zur Zerstörung von Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und Jemen geführt. Weitere Länder können noch darunter zu leiden bekommen: Ägypten, Sudan, Tunesien, Algerien, Nigeria und Pakistan.

  7. Wenn der Wahabismus alle Moscheen, Medien, Ausbildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten dominiert, glaubt die Jugend, dass der Wahabismus gleichbedeutend mit Islam ist. Leider sind die Bürger der westlichen Länder ebenfalls davon überzeugt und nennen deshalb die Wahabisten "Islamisten", obwohl die Wahabisten in Wirklichkeit alles andere als Freunde des wirklichen Islams sind, nämlich die Lehre des Korans allein. Nachdem der Koranismus in Ägypten entstand, haben sich Koranisten bemüht, die Tatsachen des Korans im Internet zu erklären, der den Islam als eine Religion des Friedens, der Freiheit, der Toleranz, der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe beschreibt. Die Koranisten haben allerdings unter Mubarak in Ägypten ein hartes Durchgreifen des Militärs erlebt, das den Wahabismus und die Saudis unterstützt.

  8. Neuerdings haben Bürgerkriege, die im Nahen Osten vom Wahabismus verursacht werden, Syrer bewogen, nach Europa zu flüchten, wo sie zusammen mit Flüchtlingen von anderen Ländern ganz besonders nach Deutschland kommen.

Syrische Flüchtlinge in Deutschland

  1. Deutschland hat in 2015 mehr als eine Million Flüchtlinge aufgenommen, hauptsächlich Muslime, die aus der syrischen Kriegshölle geflohen sind. In Deutschland leben etwa 4 Millionen Muslime, die etwa 5% der deutschen Bevölkerung ausmachen. Zudem sind viele aus Afghanistan und Somalia geflohen. Auf längere Sicht führt dieses in der Europäischen Union, und besonders in Deutschland zu Langzeitfolgen.

  2. In Deutschland hat es heiße Diskussionen gegeben zwischen den Befürwortern und Gegnern der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen gegeben. Die Kanzlerin Deutschland, Angela Merkel, ist wegen ihres Mitgefühls mit den Flüchtlingen gerügt worden. Neuerdings hat eine Meinungsumfrage in Deutschland gezeigt, dass die Deutschen als Nebenwirkung der Aufnahme von Flüchtlingen eine Zunahme islamistischer Terroraktionen befürchten. 40% der Befragten meinten, dass man keine Muslime in Deutschland aufnehmen sollte.

  3. Während derartige Diskussionen laufen, werden Verbrechen verübt. Am Dienstag den 7. Juni 2016 wurde eine Halle auf dem Messegelände in Düsseldorf abgebrannt, die als Unterkunft von Asylbewerber eingerichtet worden war. Am Montag den 20. Juni 2016 wurde beim Gericht in Gera ein 29-jähriger wegen Brandstiftung in einem Asylantenheim in Altenburg in Thüringen zu 3 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt.

  4. Zwischen 2015 und 2016 haben einige Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan verschiedene Verbrechen begangen. Flüchtlinge aus diesen Ländern stellen die Mehrheit aller Flüchtlinge in Deutschland.

Gefahren

  1. Es ist bemerkenswert, dass Einwander in Deutschland und anderen Ländern der Europäischen Union, die aus asiatischen Ländern wie etwa Vietnam stammen, sich leicht in ihr neues Heimatland integrieren ließen. Bemerkenswert ist außerdem, dass die meisten türkischen Einwanderen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland kamen, sich in Abgeschiedenheit gehalten haben, aber nie irgendwelchen Ärger verursacht haben. Der Grund dafür ist, dass viele von ihnen friedfertige Sufisten sind, die nie etwas mit dem terroristischen Wahabismus zu tun hatten, wenngleich sie sich weiterhin streng gegen eine Integration in die deutsche Gesellschaft gewehrt haben, um ihre Kultur, Identität, Brauchtum und ihre Lehren zu bewahren.

  2. Die Schwierigkeiten fingen erst an, nachdem der Wahabismus sich im arabischen und islamischen Raum verbreitet hatte und danach muslimische Einwanderer nach Deutschland kamen. Die neuen Einwanderer haben gelernt, dass es zwei Lager gibt, das "Friedensgebiet" (Darus-Salaam), eben die islamischen Länder und das "Kriegsgebiet" (Darul-Harb), wozu die westlichen Länder gehören. Zu den wahabitischen Begriffen gehört die Vorstellung, dass ein bewaffneter Krieg gegen alle westlichen Länder eine islamische Pflicht ist. Damit sind wahabitische Einwanderer so etwas wie eine "fünfte Kolonne" innerhalb des Lagers der "Ungläubigen", die angeblich den "Islam" hassen, wie es die Wahabiten lehren.

  3. Dieses große Problem ist durch das Auftauchen von Terroristen des "Islamischen Staates" (IS) noch verstärkt worden. Der IS führt nicht nur zu einer Zunahme der Flüchtlingszahl, die in den westlichen Ländern Zuflucht suchen, sondern er führt auch in Internet einen ideologischen Krieg um Muslime, die in westlichen Ländern leben, zu überzeugen und rekrutieren, um sich dem IS anzuschließen. Solche Jugendliche werden zum Verüben von Massakern und Blutbädern getrieben. Das Problem wird nur schlimmer dadurch, dass wahabitische Zentren und Moscheen im Westen zu Unrecht das Banner des Islams hochhalten. Sie bereiten Jugendliche vor und trainieren sie zu Selbstmordattentätern im Dienste des IS und anderen terroristischen Organisationen. Einwanderer und Flüchtlinge leiden selbstverständlich unter psychologischen Krisen und suchen Zuflucht in Moscheen, und da finden sie diejenigen vor, die sie zu Verbrechern machen wollen, um sich selbst und andere zu töten.

  4. Wenn wir über jemanden sprechen, der Terrorist werden könnte, ist diese Drohung ein ernstes Problem. Es gibt Millionen von Menschen, die Terroristen werden könnten, wenn sie von den Wahabiten einer Gehirnwäsche unterzogen würden, die die jämmerliche Lage der Flüchtlinge ausnutzen, die unter der Feindschaft gewisser nationaler Fanatiker leiden. Solche Umstände können eine große Anzahl von wahabitischen Sunniten in der Europäischen Union zu tickenden Zeitbomben machen, die jederzeit hochgehen können, wenn nicht eine Lösung gefunden werden kann.

Die Lösung

  1. Alle Einwanderer und Flüchtlinge mit einem islamischen Hintergrund müssen in die deutsche Gesellschaft eingegliedert werden, um sie zu gesetzestreuen deutschen Mitbürgern zu machen, die sich ihrem neuen Heimatland gegenüber dankbar sind und ihm treu bleiben.

  2. Eine solche Eingliederung kann kaum im Rahmen der westlichen Kultur stattfinden, sondern muss sich auf dem Islam selbst gründen. In missachteten, unberücksichtigten und ausgelassenen Werten und Aussagen des Korans, die seit 1400 Jahren absichtlich ausgeklammert worden sind, aber zum Glück noch im Koran zu finden sind - wenn wir den arabischen Koran lesen, um seine besondere Fachwortschatz zu verstehen und dabei die Verzerrungen der Sunniten, Schiiten und Sufisten vermeiden. Anhänger dieser drei Religionen haben die koranische Scharia vernichtet unter dem Vorwand, Hadithen zu folgen, die die Lehre des Korans ersetzen sollen und den Koran ihren blutrünstigen von Menschen gemachten Gesetzten zu unterordnen. Diese übersehene Aussagen des Korans sind die gleichen wie die "westlichen Werte", die Deutschland dazu bewogen hat, syrische und andere Flüchtlinge aufzunehmen.

  3. Man muss strenge Maßnahmen ergreifen gegenüber den terroristischen Wahabiten, die Moscheen in der Europäischen Union kontrollieren und sie zu Zentren des Terrorismus machen und die Redefreiheit, Gedankenfreiheit, Religionsfreiheit manipulieren, um den Wahabismus in der ganzen Europäischen Union zu verbreiten und Hass gegen die Gesellschaft in der Europäischen Union predigen, die sie aufnehmen, bewirten und schützen. Wahabitische Geistliche und Terroristen müssen von Stellen entfernt werden, wo sie Muslime beeinflussen können. Sie müssen in allen Moscheen und so genannten "islamischen Schulen" in der gesamten Europäischen Union mit moderaten, aufgeklärten Muslimen ersetzt werden.

  4. Dazu muss die soziale Situation von armen Muslimen in der Europäischen Union verbessert werden, um ihre Treue gegenüber der europäischen Ländern zu gewinnen, die sie beherbergt.

Die Lösung ist der Koranismus

  1. Die Koranisten spezialisieren sich auf folgendes:

    1. Die Muslime im Rahmen des Islams zu reformieren, indem sie sie davon überzeugen, dass der Islam (wie er im Koran allein beschrieben wird) eine Religion des Friedens, der Toleranz, der Gerechtigkeit, der politischen Freiheit, der Menschenrechte und der Menschenwürde ist.

    2. Den friedfertigen intellektuellen Krieg gegen den Terrorismus der Wahabiten, damit die muslimische Jugend nicht in die Falle der terroristischen Imame und Geistlichen gehen.

  2. Als Koranisten in Ägypten ihre Pflicht einer solchen intellektuellen Bemühung erfüllt haben, haben sie Verfolgungen und Inhaftierungen erlitten. Als ihre Führer nach USA als politische Flüchtlinge geflohen sind, haben sie Sicherheit erlebt und es geschafft, mit ihrem Internationalen Koranzentrum (IQC), die Botschaft auf der Website www.ahl-alquran.com in arabischen und englischen Abschnitten weiter zu verbreiten, wie auch in der Ibn Rushd Media Company

  3. Innerhalb der USA haben die Koranisten es mit ihren spärlichen Mitteln (Website und einigen YouTube-Videos) geschafft, erhebliche Veränderungen im Denken zahlreicher Muslime weltweit zu bewirken und die Anzahl aufgeklärter Muslime steigt ständig an. Falls die Koranisten in den USA jemanden finden könnten, mit dem sie zusammenarbeiten könnten, würden sie eine unerhörte Reform einleiten, die mit Sicherheit tausende von Opfern einsparen würden und Milliarden an Ausgaben sparen würde.

  4. Seit 2002 haben sich die Koranisten an amerikanische Behörden gewandt, um ihre Zusammenarbeit im intellektuellen und friedfertigen Krieg gegen die Wahabisten und terroristische Organisationen wie den IS zu suchen. Der Einfluss Saudi-Arabiens ist jedoch so groß, dass dieses verhindert wird. Daher ist Terrorismus weiterhin eine erhebliche Bedrohung für USA.

  5. Auch in Deutschland ist der saudische Einfluss an vielen Stellen erkennbar. Neue Koranübersetzungen, Unterstützung einzelner islamischer Gemeinden, Druck von Büchern, Unterstützung von Schulen und so weiter. Hier sollten die Behörden eingreifen.


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